Alle Tugenden der norwegischen Sängerin, dicht gebündelt auf einem Album – atemberaubend!Wer in Stille und Abgeschiedenheit einem Album von Kari Bremnes lauscht, wird in einen herrlichen, fast traumhaften Zustand versetzt. Seit 30 Jahren modelliert die Norwegerin an ihrem einzigartigen Sounduniversum, dem sie mit ihrer Stimme zwischen den Polen « schneidend kühl » und « warmherzig zärtlich » Leben, Lust und Leidenschaft verleiht. Und zuweilen ein leises Lächeln. Auch auf ihrem jüngsten Werk « Det vi har » lassen sich die klare Luft, die weiten Panoramen und die manchmal unwirkliche Stille und unheimliche Einsamkeit ihrer nordischen Heimat entdecken – übersetzt in flirrende wie gläserne Klänge, kraftvolle Verse und dann und wann kleine, sympathische Verschrobenheiten. Etwa wenn sie mit « Det må være orden » zum fast fröhlichen Stakkato der Rhythmen einen Sprechgesang intoniert, der eher an Leonard Cohen als an Hip-Hop erinnert. Ihre Geschichten trägt sie nach Abstechern ins Englische heute wieder ausschließlich in ihrer Landessprache vor. Nach eigenem Bekunden entspringen diese aus genauen Beobachtungen und einer unbedingten Liebe zum Detail. Selten kreisen die Lyrics ums große Ganze, sondern halten sich im Intimen, weitaus Geheimnisvolleren auf. Auch deshalb umgeben ihre exquisiten Musiker sie weder mit verschwenderischer Opulenz, noch mit Klängen aus dem Reich der Niedlichkeiten. Dafür besitzt die Sängerin, und mehr noch ihre Stimme, viel zu viel Grandezza.
Det VI Har
26,95€ TTC
Alle Tugenden der norwegischen Sängerin, dicht gebündelt auf einem Album – atemberaubend!Wer in Stille und Abgeschiedenheit einem Album von Kari Bremnes lauscht, wird in einen herrlichen, fast traumhaften Zustand versetzt. Seit 30 Jahren modelliert die Norwegerin an ihrem einzigartigen Sounduniversum, dem sie mit ihrer Stimme zwischen den Polen « schneidend kühl » und « warmherzig zärtlich » Leben, Lust und Leidenschaft verleiht. Und zuweilen ein leises Lächeln. Auch auf ihrem jüngsten Werk « Det vi har » lassen sich die klare Luft, die weiten Panoramen und die manchmal unwirkliche Stille und unheimliche Einsamkeit ihrer nordischen Heimat entdecken – übersetzt in flirrende wie gläserne Klänge, kraftvolle Verse und dann und wann kleine, sympathische Verschrobenheiten. Etwa wenn sie mit « Det må være orden » zum fast fröhlichen Stakkato der Rhythmen einen Sprechgesang intoniert, der eher an Leonard Cohen als an Hip-Hop erinnert. Ihre Geschichten trägt sie nach Abstechern ins Englische heute wieder ausschließlich in ihrer Landessprache vor. Nach eigenem Bekunden entspringen diese aus genauen Beobachtungen und einer unbedingten Liebe zum Detail. Selten kreisen die Lyrics ums große Ganze, sondern halten sich im Intimen, weitaus Geheimnisvolleren auf. Auch deshalb umgeben ihre exquisiten Musiker sie weder mit verschwenderischer Opulenz, noch mit Klängen aus dem Reich der Niedlichkeiten. Dafür besitzt die Sängerin, und mehr noch ihre Stimme, viel zu viel Grandezza.
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